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Kein Medienkanal, an dem es nicht breitgetreten wird, DAS gegenwärtige Thema in der Fitnessbranche schlechthin: FASZIENTRAINING

Doch was ist das eigentlich? Was sind Faszien?
Eine Frage, mit welcher ich mehrmals täglich konfrontiert werde.

Faszientraining | Michaela Redmann | Personal Training

Also beginne ich von vorne: um was handelt es sich bei der Faszie?
Ist eigentlich recht einfach: Fasziengewebe zählt zu Bindegewebe. Ein universeller Baustoff, welcher den ganzen Körper durchzieht. Er umgibt Organe und verleiht uns respektive unserer Muskulatur Form und Struktur. Die Faszien ermöglichen beispielsweise geschmeidige Bewegungen, versorgen den Muskel mit allen wichtigen Nährstoffen und trennen die einzelnen Muskeln voneinander.
Sie gelten mittlerweile als eines der wichtigsten Sinnesorgane unseres Körpers!
Sicherlich hat jeder von Euch schon einmal eine Hähnchenbrust in den Händen gehalten, welche mit einer silbrigen, dünnen Haut umgeben war!?

Genau, das ist eine Faszie.

Im Übrigen: Sehnen und Sehnenscheiden zählen auch zu Fasziengewebe.

Neueste Erkenntnisse der Wissenschaft belegen:

  • Muskelkater entsteht hauptsächlich in den Faszien
  • Sportverletzungen sind größtenteils Verletzungen im Fasziengewebe und NICHT muskulär begründet
  • Und ganz besonders interessant: Rückenschmerzen - DIE Volkskrankheit schlechthin - sind in den wenigsten Fällen Bandscheiben- oder Wirbelverletzungen geschuldet. Verklebte und dadurch verhärtete Faszien führen über Umwege (Schonhaltungen) schlussendlich zu diesen unangenehmen Schmerzen.

Also nochmal kurz zusammenfassend die Aufgaben und Funktionen:

  • FORMEN - sie umhüllen, formen und schützen die Muskulatur
  • BEWEGEN - sie übertragen Kraft und halten Spannung
  • VERSORGEN - sie sind zuständig für einen gut funktionierenden Stoffwechsel (Flüssigkeitstransport, Ableitung der Lymphe)
  • KOMMUNIZIEREN - sie leiten Nervenreize weiter

Ihr seht, ist die Faszie nicht voll einsatzbereit, wird es mit dem Rest schwierig...

Also kümmern wir uns um sie!
Das Schöne: es ist in jedes normale Workout leicht integrierbar und man kann (bzw. sollte!) es zu Hause separat täglich einplanen. Mit gerade mal 10-15 Minuten täglicher Stimulation erreicht man sehr sehr viel.
In der Arbeit mit Kunden konnte ich innerhalb kürzester Zeit schon eklatante positive Veränderungen feststellen. Kritische Körperpartien wurden schnell schmerzfreier, die Beweglichkeit konnte stark verbessert werden!

Denn gut trainierte Faszien geben all das:

  • mehr Kraft
  • eine straffere Körperform und -haltung
  • bessere Leistung und Ausdauer
  • mehr Beweglichkeit und damit Wohlbefinden
  • mehr Sicherheit in Bewegungsabläufen und Koordination
  • befreien von Steifigkeit und demzufolge Schmerzen im Alltag
  • verkürzen die Regenerationszeit
  • dienen als unverzichtbarer Wasserspeicher im Körper und sind daher ein wichtiger Teil der Abwehrfunktion des Körpers!

Jetzt die Überleitung zur operativen Seite. Das Training selbst.

Klar, die Rolle(n) kennt mittlerweile jeder. Schon Aldi, Lidl & Co. haben sie im Angebot. Es muss hier wirklich nicht immer das Original sein. Obschon bei häufigem Einsatz der Unterschied bemerkbar wird.

Es geht jetzt in erster Linie darum, Verhärtungen zu lösen. Diese können punktuell sein (kleine Knötchen) oder aber auch ein ganzer Muskelstrang kann "steinhart" sein.
Verhärtungen entstehen durch entweder zu viel oder zu wenig Bewegung. Der Lymphfluss wird gestört und der Austausch von alter zu frischer Lymphe erfolgt nicht mehr. Ergo: die Faszie "verklebt".

Kurzer Exkurs:
In der Lymphe wird u.a. ein Blutgerinnungsfaktor, das Fibrinogen, transportiert, was normalerweise in gelöster Form vorliegt. Bei einem Lymphstau reichert sich das Fibrinogen im Gewebe an und wird dort zu Fibrin abgebaut. Fibrin wirkt wie ein körpereigener "Klebstoff", dessen Aufgabe normalerweise das Verschliessen von Wunden ist. Nachdem aber keine Wunde vorhanden ist, verschliesst es das um sich liegende Gewebe, die Faszie.

Durch das klassische "Ausrollen" presst man im wahrsten Sinne des Wortes die Lymphflüssigkeit aus dem Gewebe, insbesondere der Problemstellen. Gleicht einer Massage, nur dass man hier selbst entscheidet, wie sehr man sich auf den "Schmerz" einlassen möchte. Und je härter das Gewebe, desto schmerzbehafteter wird der Vorgang sein! Jedoch lässt sich auch eine rasante Verbesserung feststellen.

IMG_7431    Faszientraining | Michaela Redmann | Persona Training    Faszientraining | Michaela Redmann | Persona Training    Faszientraining | Michaela Redmann | Persona Training    Faszientraining | Michaela Redmann | Persona Training    Faszientraining | Michaela Redmann | Persona Training

Schon nach 1-2 ausgiebigem Ausrollen lässt der Schmerz deutlich nach. Je fleissiger und regelmässiger man also sich den Rollen widmet, desto angenehmer wird es.

Faszientraining | Michaela Redmann | Personal TrainingJe nach Körperpartie gibt es nun die unterschiedlichsten Arten und Formen der Rollen. Von der klassischen grossen Rolle (in verschiedenen Härtegraden schwarz, grün oder orange)¸ über die mit Vibrationseinsatz bis hin zum kleinen, handlichen "Twister" für die punktuelle Behandlung gibt es noch die Mini-Rolle (gut geeignet für Unterarme, Handinnenfläche (Stichpunkt: Karpaltunnel!), Fußsohle und auch Waden), den kleinen (tennisartigen) Ball, den Großen, den kleinen und großen Duo-Ball... undsoweiterundsofort. Hier auf dem Bild seht Ihr mein Waffenarsenal.

Und das ist noch lange nicht alles.

Ein weiterer Teil des Faszientrainings bilden alle federnden Bewegungsabläufe. Dadurch wird das Gewebe auf schonende Weise aktiviert und in Form gehalten. Leichtes Auf- und Abspringen zum Beispiel.

Aktives Dehnen! Aus meiner Sicht absolut nicht mehr wegzudenken aus dem Faszientraining. Einfach und doch so effektiv: Dehnen mit gleichzeitiger Aktivierung der gedehnten Muskulatur. Beispiel: Dehnung des Quadrizeps (vordere Oberschenkelmuskulatur) In der maximalen Dehnung spannt Ihr zusätzlich noch den Oberschenkel an. Was es bringt? Normale Dehnung adressiert nur den Muskel, die zusätzliche Muskelanspannung zieht auch das Fasziengewebe auseinander. Zwei Fliegen mit einer Klappe!

Desweiteren gibt es zahlreiche alternative Heilmethoden, sich und damit seinen Faszien etwas Gutes zu tun: allen voran die klassische Massage und manuelle Therapie. Gut, ist Luxus, aber sollte man sich durchaus hin und wieder mal gönnen. Glaubt mir, auf den Schmerz folgt ein unbeschreibliches Wohlgefühl!

Akupunktur. Schon vor vielen hunderten von Jahren betrieben die alten Chinesen diese Praxis. Schmerzen liegen derer Theorie nach gestörten Meridianen zu Grunde. Durch die Akupunktur werden diese Blockaden wieder gelöst und ins Gleichgewicht gebracht.

Osteopathie / Rolfing
Der gesamte Organismus wird über Fasziengewebe zusammengehalten. Eine veränderte Faszienspannung wirkt sich nicht selten auf die Spannung der Faszien anderer Körperbereiche aus. Somit liegen Schmerzzentrum und -verursacher oft an getrennten Orten, so dass es durchaus Sinn machen kann, einen Spezialisten heranzuziehen, sollten die Beschwerden auch durch o.g. Behandlungen nicht verschwinden. Aufgrund der ganzheitlichen Betrachtung des Körpers ist hier ein Osteopath oder Rolfing-Spezialist eine weitaus bessere Adresse als der klassische Orthopäde.
Mehr zum Thema Rolfing https://de.wikipedia.org/wiki/Rolfing
Mehr zum Thema Osteopathie https://www.zentrum-der-gesundheit.de/osteopathie.html

Pilates + Yoga
Eine nicht umsonst sehr beliebte Art des „sich-in-Form-Haltens“. Alle Übungen basieren auf gleichzeitiger Anspannung und Dehnung. Schlanke und lockere Muskulatur und Faszien sind der Dank und damit entsprechende Beweglichkeit und geschmeidige Bewegungsabläufe.

Training von innen - Entsäuerung!
Auch durch angepasste Ernährung kann ein optimales Milieu im Fasziengewebe geschaffen werden. Entsäuerung ist hier das Stichwort. Eine basische Umgebung trägt zur bestmöglichen Regeneration bei, überschüssige Säuren werden ausgeschieden. Auch mit naturbelassenen Nahrungsergänzungsmitteln wie zum Beispiel hochwertige Mineralstoffe, basische Säfte (allen voran Gerstengrassaft!!) oder auch Bitterstoffe helfen ganz wunderbar! Lasst Euch am besten im Reformhaus beraten.

Ich denke, jetzt hat jeder von Euch einen ganz umfassenden Überblick über die Bedeutung eines lockeren und geschmeidigen Fasziengewebes. Es lohnt sich AUF JEDEN FALL, etwas dafür zu tun! Euch und Eurer Gesundheit zuliebe!!

Termine zu Workshops dieses faszinierende Thema betreffend und mehr Infos erhaltet Ihr sehr gerne auf direkte Anfrage unter micha@perfectinshape.de oder unter 0170 / 52 80 613.

Bleibt gesund und in Bewegung.

Eure Michi

 

Mann: Wie alt bist Du?
Frau: So was frägt man eine Frau doch nicht!
Mann: Ok, was wiegst Du?
Frau: Ich bin 39.
Wer sich angesprochen fühlt hebt die Hand. Gut, dass wir hier in der Anonymität des Internets leben. Denn hier würde ich einige Hände sehen…

Ja, die Angst vor der Waage ist nach wie vor präsent. Aber warum? Schaut doch einfach in den Spiegel und entscheidet, ob Ihr Euch gefallt oder nicht. Ist was an der ein oder anderen Stelle, was Euch nicht taugt, dann lasst für eine gewisse Zeit den Süßkram verschwinden und Ihr schnürt zweimal mehr Eure Laufschuhe an.
Wenn alle Hosen passen, der Bauch ist schön flach, der Po rund und die Schenkel in Form, warum also der tägliche Gang auf dieses Ding. Ach ja stimmt, da stand vor ein paar Monaten mal in der Gala, der Lieblings-Star XY wiegt auf 1,75 magere 55kg. Diese Zahl brennt sich in den Kopf…

Ich muss sagen, auch ich gehörte vor ein paar Jahren noch zu dieser Riege. Je dünner je besser und ich hatte auch schon mal über 10kg weniger Körpergewicht auf der Waage… Gegessen habe ich fast nix, ausser bisserl Salat, Gemüse, einen Hauch von Fisch/Fleisch und einer Handvoll Nüssen. Grauenvolle Erinnerungen! Ausser Joggen (nebst meiner Golferei natürlich) war sportlich gesehen nicht viel los. Kein Krafttraining, nicht mal Funktionelles Training etc. stand auf dem Plan. Heut schaue ich in den Spiegel und finde ich mich echt gut. Ich bin durchtrainiert, mein Körperfettanteil pendelt sich im Moment um die 17% ein, und ich stecke die Fitness betreffend die meisten 20-jährigen weg. Ok, mein Bauch… dank 3 Schwangerschaften würde ich die überschüssige Haut nur dank einer OP entfernt bekommen und die Kaiserschnitte haben entsprechende Spuren hinterlassen. Aber hey… Ich bin gesund, fit und scheiss auf den BMI und Magerwahn. Meine „Masse“ trage ich mit Stolz! 🙂

MichiPerfectinShape

Jeden Tag sitzen mir Frauen gegenüber, welche mir auf meine Frage bzgl. der persönlichen Zielsetzung die Antwort geben: Abnehmen. Selten ein Wort von „ich will stabiler werden“, „mehr Muskeln bekommen, damit sich ggf. die Rücken- oder Nackenschmerzen verringern“, „ich möchte nicht mehr so schnell aus der Puste kommen“ oder „ich will generell einfach ein fittes und gesundes Leben führen“ oder einfach nur „ich will Körperfett reduzieren“. Letztendlich kann ich Ihnen genau diese Aussagen herauskitzeln dank autosuggestiver Fragestellung…
Und wenn ich sie jetzt noch auf die Waage stelle zur biometrischen Datenerfassung, dann keimt bei den meisten nicht nur EIN Fünkchen Angst auf.

BMI - BodyMassIndex. Er setzt letztendlich nur das Körpergewicht ins Verhältnis zum Körpergewicht. Völliger Schwachsinn und zum Glück wirklich längst überholt! Manche Mediziner halten noch daran fest, jedoch glücklicherweise und dank der modernen Waagen (meist auf Basis der Bioimpendanz) können mittlerweile wesentlich aussagekräftigere Werte gemessen werden, welche sich positiv oder aber auch sehr negativ auf die Gesundheit auswirken können (und bei Nicht-Beachtung auch später sicher werden).
Zum einen ganz voran der Körperfett-Gehalt, gefolgt von dem viszeralen Bauchfett (das (äusserst gefährliche) Fett in der Körpermitte / Organfett), dem Anteil des Körperwassers sowie die Muskelmasse. Die wichtigsten wären genannt.

Ich spanne nun den Bogen wieder zurück zu meinen „abnehmwütigen“ Frauen. Eigentlich wollen sie Körperfett reduzieren, soviel zur Terminierung. Aber die Waage sollte bitteschön eine stetig sinkende Zahl anzeigen. Damit der Tag gerettet ist …!?

Meine Lieben, ich kürze hier ab und machs einfach…. schaut mal das Bild hier an. Klar oder? Und es wird besser: ein kg Muskelmasse verbraucht im Ruhezustand zwischen 75-100kcal / 24h. Die gleiche Menge Fett gerade mal 4kcal. (Arnold Schwarzenegger wäre nach BMI adipös also fettleibig - by the way…)

 

Volumen Körperfett vs. Muskelmasse

Volumen Körperfett vs. Muskelmasse

Da lohnt sich etwas Krafttraining doch gleich doppelt. Besser aussehen und mehr essen. Wer mir jetzt noch daherkommt und erzählt, er macht lieber stundenlanges Cardio-Training um Fett zu verbrennen, der ist selbst schuld, denn hier wird auch mal ordentlich Muskelmasse verbrannt.

Also, macht Euch nicht zum Sklaven von diesem bescheuerten Ding da unter Euren Füssen und schmeisst es endlich aus dem Fenster. Schaut in den Spiegel mit einem Lächeln im Gesicht und freut Euch aufs Gewichte stemmen 🙂

Michaela Redmann | PerfectinShape Personal Training

Bleibt gesund und locker,
Eure Michi

 

Zuletzt war mein Bruder mal wieder auf Deutschland-Besuch! Zeit für die Familie, Zeit zum Relaxen, Füße hochlegen, mal für zumindest kurze Zeit nicht über Golf nachzudenken. Zumindest nicht direkt.

Wenn ich ihn schon mal persönlich kriege, dann ist KLAR, dass ich ihn interviewe, Löcher in den Bauch fragen, abfotografiere und versuche, so viel wie möglich auch meine Arbeit betreffend von ihm bekomme.

Dieses Mal wieder sehr interessant! Wirklich sehr! Wir wissen ja alle, er hat eine ganz gute Saison hinter sich gebracht. Weltrekord geknackt und als erster Tourspieler eine 58 geklopft (sorry, Jim…. Du bist natürlich auch fantastisch, aber Stephan war zuerst am Zug :-), einige TOP-20-Platzierungen. Ein kleiner Wehmuts-Tropfen bleibt natürlich, da die PGA-Tour immer zum Greifen nah war und er immer „sauknapp“ daran vorbei geschrammt ist.
Gut, dann muss einfach 2017 her - bisher sieht es auch ganz vernünftig aus!

Gut - wie wir alle wissen, sind 90% aller Profis mittlerweile topfit. No more words to say!

Und auch mein Bruder hält sich an seine „OFF-Season“-Fitness… Streng, konsequent und allumfassend. Aber wirklich übersichtlich und doch mit allem, was man so braucht. Bisschen Kraft und viel, wirklich sehr viel Mobililty. Ich war um ehrlich zu sein, etwas erstaunt, wie wenig Stephan reines Kraft-Training betreibt. Gut, er hat schon eine ganz vernünftige „Grund-Substanz“, nur sein Fokus liegt wirklich sehr stark auf dem Beweglichkeits-Training. Irgendwo auch plausibel: kannst Du Dich nicht drehen, kannst Du nicht spielen. Nehme ich mir zu Herzen! Sowohl für meine Kunden, als auch für mich….

Und was die Schnelligkeit betrifft, sicherlich sind Box-Jumps, Plyo-Liegestütz und den Medizinball so fest es geht an die Wand schmeissen super, aber habt Ihr schon von den Speed-Sticks gehört? In Bälde sehr viel mehr dazu.

Also - schön am Ball bleiben, die Saison ist schneller da als man glaubt!

Eure Michi

 

Stretching der Muskulatur von Brust, Hüfte und Oberschenkelvorderseite

Stretching der Muskulatur von Brust, Hüfte und Oberschenkelvorderseite

 

Stephan Jäger - Golf-Fitness

klassischer Kettlebellswing - Kräftigung des unteren Rückens und der Oberschenkelmuskulatur

 

Medizinballwurf über Kopf nach hinten - Explosivkrafttraining für die Schulter- sowie Hüftstreckung

Medizinballwurf über Kopf nach hinten - Explosivkrafttraining für die Schulter- sowie Hüftstreckung

 

Drehung der Hüfte bei absoluter (!) Stabilisierung des Schultergürtels

Drehung der Hüfte bei absoluter (!) Stabilisierung des Schultergürtels

 

Dehnung der Sprunggelenksmuskulatur - linkes Bild Dehnung Außenseite, rechtes Bild Innenseite (Knie sollte dabei möglichst in gleicher Position bleiben)

Dehnung der Sprunggelenksmuskulatur - linkes Bild Dehnung Außenseite, rechtes Bild Innenseite (Knie sollte dabei möglichst in gleicher Position bleiben)

 

Drehung des Schultergürtels bei zeitgleicher Stabilisierung der Hüfte

Drehung des Schultergürtels bei zeitgleicher Stabilisierung der Hüfte

 

Aufdrehen Oberkörper: Dehnung Brustmuskulatur / Mobilisierung Brustwirbelsäule

Aufdrehen Oberkörper: Dehnung Brustmuskulatur / Mobilisierung Brustwirbelsäule

 

Stretching (am TRX) der Schulter- und Brustmuskulatur

Stretching (am TRX) der Schulter- und Brustmuskulatur

 

Jeder kennt es - auch ich!! - den allseits gefürchteten Heißhunger…
Das kleine Teufelchen, was es tagtäglich manchmal auch mehrmals zu besiegen gibt.
Ich habe Euch ein paar wirkungsvolle Strategien zusammengestellt, wovon Euch garantiert mindestens ein paar helfen werden!
Die Ursachen für den plötzlich auftretenden "Super-Hunger" sind vielfältig, sei es hervorgerufen von der Butzucker-Achterbahn (durch Einnahme schneller Zucker), Stress, wenig Schlaf oder aber auch schlechte psychologische Verfassung.

Ersteres wäre am einfachsten zu regeln:

1. keine einfachen Carbs, heisst schnelle Zucker aus Weißmehlprodukten, zuckerhaltigen Softdrinks, Süßigkeiten oder Convenience-Food etc.

2. mehr Vollkorkprodukte auf den Speiseplan setzen, halten länger satt (durch die langkettigen Kohlenhydrate)

3. nicht permanent essen (1-2 Zwischenmahlzeiten sind OK, aber Esspausen von mind. 3-4 h wären von Vorteil)

4. Beginnt den Tag mit einem proteinreichen Frühstück, hält lange satt und pendelt den Blutzuckerspiegel schon mal gut ein. Wenn Ihr jetzt noch das Thema Eiweiß+gesundeFette+SlowCarbs beim Lunch aufgreift, dann schafft Ihr auch den Nachmittag ohne Attacken.

5. Esst Euch bitte immer satt! Das geht am einfachsten mit langsamen Essen, ausgiebig kauen und auf das „in-sich-reinhören“. Wer ständig Hunger hat, denkt auch zwangsläufig immer an Essen…

6. Geniesst das Essen! Wer die Geschmacksnerven bewusst ansteuert ist zufriedener und hat auch nicht permanent Lust

7. Gönnt Euch ruhig mal was Süßes, am besten direkt im Anschluss an eine Hauptmahlzeit, die Insulinfabrik läuft ohnehin nach dem Essen heiß. Aber auch hier geht "Vernünftig": schon mal Zartbitter-Schoki ausprobiert? Ein Stückchen reicht i.d.R. aus, dann ist man zufrieden. Oder aber auch meine Energy-Balls (s. Rezepte, ganz frisch eingetroffen)

Bei den restlichen Ursachen müsst Ihr jonglieren, aber auch das ist zu regeln mit diesen einfachen Tricks:

1. Trinken, Trinken, Trinken

klingt sehr einfach, ist aber wirkungsvoll! Denn oft ist ein anfänglicher (Heiß-)Hunger einfach nur Durst. Also: Kommt der Jeeper, trinkt einen halben Liter stilles Wasser auf Ex, meistens ist danach „wieder alles gut“.... Nicht? Schaut auf die Uhr - kann es wirklich schon wieder echter Hunger sein? Dann entweder wirklich essen oder die nächsten Tricks ausprobieren

2. Ihr wisst Eure „Zeiten“ ? Bei mir übrigens oft noch abends am Schreibtisch… Dann versucht ca. 1 h davor etwas vernünftiges zu snacken, dann erstickt Ihr ihn (den Heißhunger) im Keim. Funktioniert nicht? Dann geht weiter zum nächsten Trick 🙂

3. Tee trinken (hilft übrigens bei mir super!) a) warm füllt und sättigt in der Tat besser als normal temperiertes Wasser und b) Geschmack sättigt! Ich hatte mir letztens einen wirklich sensationellen Datteltee gekauft, durch seine leichte Süße befriedigt er mein Verlangen und gut für die Verdauung ist er zudem!

4. kaut (Pfefferminz-)Kaugummi. Der Geschmack der Minze lässt Euer Gelüst auf Süßes schnell verfliegen, gleichen Effekt erhaltet Ihr nach Zähneputzen!

5. lenkt Euch ab! Ruft eine Freundin an, geht in den Garten/auf den Balkon und kümmert Euch um Eure Pflanzen, mistet Eure Schränke aus (!!!). Mein Erfahrung hat gezeigt: hier geht die Zeit so schnell vorüber, dass kaum man wieder einen Blick auf die Uhr wirft schon wieder wirkliche Essenszeit ist

6. stellt Euch vor den Spiegel 😉 glaubt mir die wenigstens sind mit ihrem Spiegelbild (zumeist zwar unberechtigterweise) zufrieden…

7. noch härter: stellt Euch auf die Waage

8. hängt Euch ein Bild von Euch in Wunschkörper (von früher oder gephotoshoppt) an den Kühl- oder Süßigkeitenschrank

9. kauft erst gar keine Süßigkeiten ein!! Was nicht da ist, gibts nicht… und so schlimm kann der Jeeper nicht sein, dass man dafür an die nächste Tanke fährt (das gibts höchstens in der Schwangerschaft und dann darf das)

10. Mädels, lackiert Euch die Nägel 🙂

11. ich weiss, ist echt schwer, aber wenn man es mal macht, fühlt man sich im Anschluss wirklich gut: kurze Meditation oder einfach mal 5-10 Minuten „blöd schaun“ heisst, einfach mal NICHTS tun!!

12. geht raus an die frische Luft und macht einen Spaziergang oder noch besser: macht Sport!

13. geht shoppen, am besten Bikini für den nächsten Badeurlaub, die Spiegel in den Umkleiden haben meist echt fieses Licht…

14. Verbietet Euch bitte nicht komplett alles!!! Das führt nur zu gefürchteten Fress-Flash´s

15. Und jetzt das Gute: diese „Attacke“ dauerst i.d.R. nur max. 15 Minuten. Da ist sich selbst mal schnell abgelenkt, oder?

16. Und hilft wirklich alles von dem oben genannten nicht: NACHGEBEN!! Wir sind schliesslich auch nur Menschen und keine Maschinen …

 

Die Saison war lange, heiss und intensiv und langsam hängen bereits die Ausschreibungen für´s "Abgolfen" aus. Untrügliche Anzeichen, dass es bald vorbei ist... Sicherlich, unser Winter ist nicht wirklich HART und in den meisten Regionen kann noch locker bis November/Dezember teilweise sogar noch auf Sommergrüns gespielt werden. Jedoch mit dem leistungsorientierten Spielen ist es bald zu Ende. Turniere gibt´s bald nicht mehr.

Ich war eigentlich immer ganz froh, nach einer anstrengenden Saison auch mal die gedankliche Pause einzulegen, die Schläger in die Ecke stellen zu können und den ein oder anderen Gedanken in Richtung Skifahren schweifen zu lassen...
Jedoch nur für kurze Zeit. Noch bevor die Saison richtig zu Ende ging, kam schon immer unser Trainer mit der Winter-Trainingsplanung. Allerdings zu meiner Zeit nur im Hinblick auf das GOLF-Training. Von Fitness-Training war damals noch nicht wirklich die Rede. Mittlerweile fand glücklicherweise ein Umdenken statt und nicht nur die Bundesliga-Mannschaften bekommen einen Winter-Workout-Plan aufoktroyiert.

Gut so!

Man weiss um die Vorzüge für das Golf-Spiel einer gut ausgebildeten Muskulatur, einer guten Koordination sowie der Fähigkeit den Körper in Balance zu halten. Profi-Golfer halten sich auch und gerade in der "Off-Season" stundenlang im Gym auf und vollziehen Workouts, wie sie härter nicht sein können! Verfolgt man beispielsweise Rory Mcilroy - in meinen Augen einer der absolut fittesten auf der Tour - wird man unschwer schon an seinem körperlichen Erscheinungsbild erkennen, dass er bereits "ein paar" Mal ein Fitness-Studio von innen gesehen hat. Ihn schon mal bei den Box-Jumps gesehen? Ich kann nur sagen: WOW! Diese Explosivkraft ist nur eines seiner Erfolgs-Geheimnisse.

Ein Golfschwung abverlangt dem Körper einiges: starke Rumpfstabilität, Oberkörper-Rotationsfähigkeit, starke (speziell Gesäß- und Oberschenkel-) Muskulatur, Koordination, Explosive Kraftentwicklung in den Beinen, der Schulter, der Hüfte, Gleichgewicht.
All das kann und muss - möchte man sein Spiel maßgeblich verbessern - trainiert werden. Stundenlange Driving-Range-Sessions und Pro-Stunden sind gut und wichtig für die Technik. Allerdings die Basis für all das was der Golf-Lehrer uns beizubringen versucht wird im Fitness-Studio erlernt, damit es auch entsprechend umgesetzt werden kann!

 

Ohne Wenn und aber.

Beobachtet mal Martin Kaymer, wie unglaublich er seinen Oberkörper aufdreht bei gleichzeitiger Stabilisierung der Hüfte. Sieht leicht aus, oder? Macht es mal nach... Ich versichere Euch, Ihr schafft nicht mal 80% seiner Drehung. Aber mitunter davon kommt auch die unglaubliche Power in seinen Schlägen. Trainiert wird dafür nach Plan. Der könnte in der Off-Season (welche im Schnitt ca. 2 Monate/Jahr dauert) in etwa so aussehen: Aufstehen, 1h Joggen, Frühstück, Fahrt zum Golfplatz, Warm-Up/Mobilisierung mit Golf-Schläger, 9 Loch spielen, Mittagessen, 2-4 h Techniktraining auf der Range, zweiten 9 Loch spielen, Rückfahrt, Fitnesstraining im Gym, Abendessen, schlafen. Jeden Tag.

Erfolge kommen nicht umsonst. Auch Amateur-Golfer profitieren von einem ausgeklügelten Fitness-Plan im Winter. Längere Drives wollen wir doch alle, genauso wie präzisere Annäherungen zum Grün oder mehr Konstanz im Spiel. Auch die Gelenke bedanken sich, da sie durch eine starke Muskulatur besser geschützt sind.

Anbei ein Auszug einiger wertvoller Übungen für Euer Wintertraining:

Kraft / Stabilität

Kreuzheben
Plank/Unterarmstütz
die wandernde Liegestütz
Schulter-Überzug mit Gewicht

 

Mobilität/Beweglichkeit/Koordination

Schulterrotation auf Swissball
Oberkörperrotation auf Bosuball
Windmühle
einbeiniges Balancieren auf Bosuball

 

explosive Schnellkraft

Box-Jumps
Standstoßen
Prellball - Frontal
Plyometrische Liegestütz

 

 

(All diese Übungen eignen sich natürlich auch "ohne" golferischen Hintergrund. Genauso wie Babycreme sich die Mama ins Gesicht schmieren kann 😉

Speziell die Kraft- sowie Mobilitätsübungen sollten gerade jetzt in den nächsten Monaten trainiert werden. Sie bilden eine hervorragende Basis für einen kraftvollen Schwung. Wenn sich im Frühjahr die ersten Anzeichen der neuen Saison zeigen, beginnt Ihr mit Schnellkraft-Training, an welcher im Übrigen die gesamte Saison hindurch gearbeitet werden soll!

Gerne erstelle ich Euch Euren persönlichen Winter-Trainingsplan für optimale Ergebnisse im neuen Jahr.

Eure Michi

 

Wie starte ich optimal in den Tag?

Man kann durchaus ein paar Stellschrauben drehen für einen guten und dynamischen Start am Morgen.
Dazu zählt ein bisschen Bewegung, Flüssigkeit, eine Dusche und natürlich ein ausgewogenes Frühstück!

Jeder - dazu gehöre auch ich - kennt das: keine Zeit, weil verschlafen oder sonst wie verzettelt, alles muss schnell-schnell gehen und fürs Frühstück ist dann sowieso keine Zeit mehr. Dieser "unentspannte" Start zieht sich in der Regel durch den ganzen Tag. Gehetze am Morgen verstärkt Kummer und Sorgen...

Also, kleiner Tipp: Wecker ein paar Minuten eher stellen (ganz ehrlich - diese paar Minuten weniger Schlaf machen dich auch nicht müder) und dann auch wirklich SOFORT aufstehen und nicht 2,3 mal weiter stellen!
Ein paar kleine Übungen, keine Sorge, das dauert max. 10 Minuten, ein Glas Wasser trinken, duschen. So, erster Schritt für einen gelungenen Tag ist getan.
Ihr stellt Euch nun vielleicht die Frage, ob es das eigentlich überhaupt bringt, so ein paar Minuten. Ich sage Euch: JA! Denn Ihr gebt dem Körper gleich zu Beginn das Signal: Achtung, jetzt geht´s los! Ein mit vielen Aktionen (in jeglicher Hinsicht) prall gefüllter Tag wartet auf Dich! Der Stoffwechsel kommt gleich mal super in Schwung. Ihr schmeisst quasi schon mal Holz ins Feuer, damit er viel und gut arbeiten kann. Heisst im Klartext: Verbrennung von Kalorien - und zwar in Form von Fett. Ganz einfach erklärt: Ihr habt in der Nacht sämtliche Energie aufgebraucht, Eure Glykogenspeicher sind geleert. Das sind die Speicher im Körper, welche nicht benötigte Energie in Form von Kohlenhydraten einspeichern für einen gewissen Zeitraum. Verlangt Ihr nun Eurem Körper Energie ab noch VOR dem Frühstück (= Füllen der Speicher) schaltet der Körper ziemlich schnell auf den geliebten Fettstoffwechsel um (mitunter ein Grund, warum frühmorgendliches Joggen so toll für die Figur ist...).

Glaubt mir, Ihr habt dieses morgendliche Ritual recht schnell in Eurer Routine aufgenommen. Ihr werdet schnell merken, wie gut es Eurem Körper und im Umkehrschluss auch Eurem Kopf und Eurer Seele tut.

Diese paar wenigen Übungen sind Euer Zündschlüssel:

Wiederholt den folgenden Zirkel 3x!

Viel Spaß damit!

Eure Michi

10 Liegestütz

15 Sumosquats

Plank (so lange halten wie Ihr könnt!)

10 Sonnengrüße

 

 

 

Heute war ich einkaufen.

Wie jeden Tag. Aber, und das liebe ich besonders, heute hatte ich tatsächlich mal ZEIT dafür! Oder besser ausgedrückt, ich hatte sie mir heute dazu genommen… denn ich liebe Einkaufen mit „Zeit“ (ein bei mir äusserst begrenzter Faktor), es ist mein monatliches „Quality Shopping“: ich suche meine Lieblingsläden nach Neuheiten ab, filtriere sie und nehme Inhaltsstoffe und Nährwertangaben genauestens unter die Lupe.

Bevor ich aber zum Thema komme, eine kurze Erklärung zum WARUM dieses Thema:
Meine große Tochter (7 Jahre, 1. Klasse) ist eigentlich im Großen und Ganzen ganz vernünftig, was das Thema Ernährung betrifft. Naja, bei mir zu Hause hat sie auch nicht die große Auswahl an „Mist“. Immer frisch, immer wird gekocht, alles selbstgemacht, so viel naturbelassen wie möglich undsoweiterundsofort. Jedenfalls kam sie letztens mit einem Müsliriegel an. Von ner Schulkameradin geschenkt bekommen. Der Klassiker, wie man ihn kennt. Markenamen spar ich mir, gibt´s quasi überall, sogar im Discounter zu kaufen. Toll! „Mami, kuck mal, ganz gesund, lauter Nüsse drin. Du sagst doch immer, Nüsse sind gesund und wichtig!“ Mh, ja irgendwie schon. Lange Rede kurzer Sinn: jetzt ist sie völlig verrückt nach dem Zeug. Lässt seit Tagen keine Gelegenheit aus, mich anzubetteln, ich sollte ihr doch endlich solche Müsliriegel kaufen.

So also meine heutige Aufgabe…

… NICHT erfolgreich abgeschlossen!

Ich stand vor dem Regal und kam aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Mir war grundsätzlich schon klar, dass die „Convenience“-Variante der Riegel vollgestopft ist mit Zucker und Co. - und das egal ob Bio, „Free“, aus dem Reformhaus, „Light“ (ganz grässlich!) oder normal - aber nicht so. Ich lasse wirklich die „Kirch im Dorf“ - wie man in Bayern so schön sagt, geh (alle Jubeljahre) auch mal zum McDoof. Aber für etwas, was meine Kinder gerade im Begriff sind, regelmässig verzehren zu wollen, das sollte für mich zumindest einigermassen vertretbar sein (und ja, ich bin kritisch!).

Was finde ich nun alles in den Zutatenlisten*? Zucker, Maltodextrin, Maltit, Aromen, Glycerine, Emulgatoren, Lecithine, Glucose-Fruktose-Sirup (UARGGG!!!), Dextrose… Hilfe! Für Otto-Normal-Verbraucher quasi ein Buch mit 7 Siegeln und sogar ich muss noch das ein oder andere im Detail nach-recherchieren.

Ich möchte mich also kurz und knapp zu den einzelnen Stoffen äussern. Keine Sorge ich halte mich kurz! Ich möchte keine ernährungswissenschaftliche Abhandlung verfassen sondern nur etwas Licht ins Dunkel der künstlichen Zusatzstoffe in der Nahrungsmittelindustrie bringen.

▪ Zucker, ist glaub ich klar oder? Die Rede ist vom allseits bekannten Haushaltszucker oder auch der Saccharose, ein Zweifachzucker. Schnell verfügbar!
▪ Maltodextrin, eine Art Kohlenhydratmixtur (Malzzucker (MALTOse) + Traubenzucker (DEXTRose)), entsteht durch Aufspaltung von Stärke (sehr vereinfacht ausgedrückt), besitzt kaum Süße, kann als geschmacksneutral bezeichnet werden und wird als Stabilisator oder Füllstoff verwendet. In unserem Fall: damit die Riegel schön fest und knusprig werden
▪ Maltit, ein klassischer Zuckeraustauschstoff, der häufig in der Diätethik eingesetzt wird (ohne markante gesundheitsbeeinträchtigende Wirkung)
▪ Kokosfett, hervorragende Fettquelle (die kam auch leider in einer einzigen Zutatenliste vor, und da auch ganz weit hinten), reguliert den Blutfettspiegel, ist sehr gut und leicht verdaulich, sollte in keinem Haushalt fehlen (nur so am Rande bemerkt)
▪ („natürliche“)Aromen, reine Chemie ohne Nährwert, lassen das wahre Geschmacksempfinden einschlafen, wir verlernen zu „riechen“ und zu „schmecken“
▪ Glycerin, auch unter E422 bekannt, wird unter anderem auch als Frostschutzmittel, Weichmacher oder Schmierstoff eingesetzt - passt ja perfekt zum Müsliriegel….
▪ Emulatoren, Hilfsstoffe - können sich zwei Stoffe nicht zu einer homogenen Masse verbinden, so verwendet man diese sozusagen als Bindemittel
▪ Lecithin, auch unter E322 bekannt haben ähnliche Eigenschaften wie die Emulgatoren
▪ Glucose-Fruktose-Sirup, Herstellung ähnlich wie Matrodextrin, besitzt aufgrund des Fruktose-Gehalts eine höhere Süßkraft, beeinträchtigt aber MASSIV den Blutzuckerspiegel!
▪ Dextrose, klassischer Einfachzucker wie Glucose

Perfekte Stichwörter um die Brücke zum Thema „Blutzucker“ zu bilden… Wer bereits Ernährugsgespräche (ausführlich oder auch nur zwischen Tür und Angel) mit mir geführt hat weiss, dass ich immer wieder um dieses „leidige“ Thema kreise. Er beeinflusst unser System mehr als die meisten vermuten.

In diesem Zusammenhang erläutere ich daher gerne nochmals kurz und (hoffentlich) für jeden verständlich, was es damit auf sich hat:

Wenn wir kohlenhydratreiche Lebensmittel essen, nehmen wir Zucker auf - egal ob das beispielsweise die Nudel (ja, auch in der Vollkornvariante), das Reiskorn, das Eis, die gekochte Karotte, oder das Knäckebrot ist. Der erste Verdauungsprozess beginnt bereits im Mund (oder sollte - bei ausreichendem Kauen!). Verdauung heisst - Aufspaltung der Nahrung in die einzelnen Bestandteile (Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren etc. etc.). Und eben auch Aufspaltung der Mehrfachzucker in Einfachzucker (nur das einzelne Molekül kann in die Blutbahn gelangen). Das geschieht im Dünndarm, der direkt an den Magen angrenzt und quasi als Schleuse zwischen Magen und Darm fungiert. Aus dem Dünndarm werden nun die einzelnen Zuckermoleküle (Glukose) in die Blutbahn befördert. Damit diese nun in die Körperzellen gelangen (zur Energiegewinnung), wird das Hormon Insulin benötigt - als Transportstoff sozusagen. Jetzt kommt die Bauchspeicheldrüse ins Spiel: sie ist für die Insulinproduktion zuständig!
Pro Zuckermolekül ein Insulinmolekül. Jetzt fällt die Vorstellung leicht: je mehr Zucker in die Blutbahn gelangt desto mehr Insulin muss produziert werden! Soweit klar, oder?
So, essen wir nun Lebensmittel mit sehr leicht und schnell aufzuspaltenden Zucker (Weißmehlprodukte, Süßigkeiten, weißen Reis, süße Getränke etc.), so gelangt sehr schnell sehr viel Zucker in den Blutkreislauf und die Bauchspeicheldrüse hat ordentlich zu arbeiten. Unser Blutzuckerspiegel steigt in astronomische Höhen. Hat nun das Insulin seinen Job erledigt, fällt der Blutzucker auf „unter Niveau“… Heißhunger, Schwindel, Müdigkeit sind die Folgen. Dem Gehirn wird suggeriert: „Ich will mehr“. Wie der Kreislauf weitergeht, dürfte jedem klar sein.
Also: die Bauchspeicheldrüse muss wieder und wieder an die Insulin-Produktion ran… Und irgendwann: Burn-Out! Sie kann nicht mehr. Insulin muss von aussen zugeführt werden: Herzlich Willkommen, Diabetes! OK, Worst-Case-Scenario, aber: in Deutschland ist geschätzt mittlerweile jeder 13. zuckerkrank - Tendenz steigend, auch und gerade unter Kindern!

Nehmen wir aber vermehrt Mehrfachzucker (Vollkornprodukte, Kartoffel, Gemüse, Hülsenfrüchte) auf, benötigt der Körper wesentlich länger zur Aufspaltung und gibt die einzelnen Zuckermoleküle sukzessive ab. Heisst im Umkehrschluss: die Bauchspeicheldrüse muss zwar arbeiten, aber völlig gechillt. Blutzuckerspitzen bleiben aus, sowohl in die ein als auch in die andere Richtung. Ausserdem bleiben wir länger satt und nehmen noch zugleich mehr (oder überhaupt) an Nährstoffen auf. Das wäre also unser „best-case-Scenario“!

Übrigens, Diabetes mellitus steht nicht zwingend in direktem Zusammenhang mit Dickleibigkeit. Gerade Kinder benötigen noch viel Energie! Also können sie auch im Verhältnis mehr aufnehmen als Erwachsene. Der aufgenommene Zucker kann also noch gut verbrannt werden. Der oben genannte Insulin-Kreislauf nimmt aber trotzdem seinen Lauf, also gilt gerade bei den Kleinen: gesunde Vollwertkost mit reichlich Gemüse und Obst sollten oben auf in der Ernährungspyramide stehen. Süßigkeiten bleiben bitte die Ausnahme.

Und - für uns Erwachsene auch nicht uninteressant: bei hohem Insulinspiegel funktioniert übrigens NULL Fettstoff- oder Zellregenerations-Stoffwechsel!
Sowohl ein Thema bei gewünschtem Gewichtsverlust als auch bei Anti-Ageing…. Schon mal aufgefallen, dicke Menschen sehen in der Regel wesentlich älter aus, haben schlechtere Haut und natürlich weniger Energie. Achtet mal auf eure Umgebung 🙂

Insulinspiegel - wieder schönes Stichwort, um den Bogen zurück zu spannen zu meinem Müsliriegel:
Bei dieser Wahninns-Ansammlung an „Brutal“-Zusatzstoffen habe ich es mir verkniffen, auch nur einen Riegel in meinen Einkaufswagen zu legen und beschlossen, heute selbst welche zu backen - mit genau 4 Zutaten: Nüssen, Haferfocken, Agavendicksaft bzw. Ahornsirup und etwas Nussmuss. Das Ergebnis? Ich werde höchstwahrscheinlich mein Abendessen ausfallen lassen, so viel musste ich naschen. Meine Kinder lieben sie und das Haus riecht ganz wunderbar…. Ich möchte Euch natürlich das Rezept nicht vorenthalten, denn es ist wirklich ganz grossartig geworden und ging fantastisch schnell!

Hier geht´s zum Rezept-Download

Ich bin aber noch nicht ganz fertig…
Ein paar Regale weiter wurde ich weiter fündig: STEVIA! Oh Mann, mir war echt nicht bewusst, was es mittlerweile im 08/15-Markt um die Ecke für eine Auswahl von diesem Zeug gibt. Stevia als DIE neue trendige Süße ohne Kalorien. Grundsätzlich nicht verkehrt.
Geschmacklich ist Stevia auch nicht jedermanns Sache und es gehört schon etwas Übung dazu, die Menge richtig zu dosieren. Echtes und reines Stevia besitzt unglaubliche Süßkraft, in etwa 300 bis 450 stärker als haushaltsüblicher Zucker.

Kleiner Schlenker wieder zurück zum Blutzucker- bzw. Insulinspiegel. Zucker hat direkten Einfluss darauf, so weit waren wir schon. Noch im Kopf? Zuckermolekül muss raus aus dem Blut mittels Insulin usw… sonst einfach nochmal etwas weiter oben nochmals lesen.
Jetzt aber der Clou: die meisten Zuckerersatz- bzw. austauschstoffe AUCH. Und das obwohl sie eigentlich kohlenhydratfrei sind.. Verrückt, oder? Ist leider ein physiologischer und nicht vermeidbarer Prozess: die meisten künstlichen Süßstoffe (Aspartam dürfte am bekanntesten sein) suggerieren dem Gehirn: Zuckerzufuhr! Und obwohl überhaupt keine organischen realen Zuckermoleküle im Blut sind, beginnt die Bauchspeicheldrüse mit der Insulinproduktion und fährt dadurch den Insulinpegel hoch! Wir erinnern und noch: Insulin oben, kein Fettstoffwechsel oder dergleichen. Insulinpegel fällt wieder unter Niveau - Heißhunger. Macht mal den Test. Trinkt mal Cola light oder mit Natreen gesüssten Kaffee oder ähnliches zu einer Zeit, wo Ihr eigentlich noch gut satt seid. Nach max. 1 Stunde habt Ihr Hunger, Gelüste und dergleichen… Unter Garantie 🙂 Man achtet nur nicht bewusst darauf, daher ist es Euch auch wahrscheinlich noch nicht wirklich aufgefallen.

Das schöne an reinem Stevia ist: es hat KEINERLEI Einfluss darauf! REINES Stevia also Steviolglycoside.

Zurück in den Supermarkt vor das Stevia-Regal…. und werfen einen Blick auf die die Zutatenliste. Sollte eigentlich nicht wirklich lang sein: Steviolglycoside. Punkt. Weit gefehlt - und ich wunderte mich schon über den Preis (bin Reformhaus-Level gewohnt). Es wird massiv mit Wasser verdünnt (reines Stevia teilweise nur 10% enthalten!), in ganz schlimmen Fällen wird Fruktose zugefügt. Erythrit wird genannt, auch ein Zuckeralkohol mit Einfluss auf die Insulinproduktion.

Lange Rede, kurzer Sinn: achtet bitte unbedingt auf die Zutaten: es sollte wirklich nur Stevioglycoside enthalten, sonst nichts. Stevia hält unglaublich lange, da darf man auch etwas tiefer in die Tasche greifen, seiner Gesundheit und seinem Wohlbefinden zuliebe. Wenn Ihr Euch durch die Diabetes-Ratgeber hierzulande durchblättert…. gleiches Thema!

Das hier ist meines: Stevia - Steviolglycoside

Kostenpunkt: ca. 12 Euro. Habe ich vor über einem Jahr gekauft…

Jetzt werden wir wieder bayerisch und „lassen die Kirch im Dorf“: auch ich backe NICHT mit Stevia und verwende auch mal den normalen Zucker. Aber, und das ist wirklich wichtig: es sind wirklich die Ausnahmen! Für die Süße zwischendurch, also den Gusto zum Kaffee oder das gesüsste Müsli am morgen oder das Quarkdessert am Abend: Stevia 😉 **

!! Wenn, dann richtig, aber das „wenn“ dosiert und mit absoluter Hingabe geniessen !!

In diesem Sinne: Genießt das Leben und bleibt gesund.

Eure Michi

 

* Die Reihenfolge der Inhaltsstoffe in einer Zutatenliste entspricht dem mengenmässigen Anteil. Oder so: was zuerst steht, ist am meisten drin 🙂

** Mein Geheimtip: Flavdrops…. ich bin süchtig nach dem Zeug. Die Süße daraus hat übrigens keiner Einfluss auf den Blutzuckerspiegel…. Noch nie was davon gehört? Dann wird´s Zeit… meldet Euch, wenn Ihr Fragen habt!

 

Tagtäglich blicke ich in die Einkaufswägen meiner mütterlichen Mitstreiterinnen und meistens stellt es mir die Haare auf.

Von der (noch harmlosen) Gummibärchen-Tüte über Frucht-Tiger, Knoppers, Milchschnitten, Chips, Kinder-Schokolade, Butterkekse und meine Lieblinge die Fruchtzwerge. Alles gut vertreten.

Hier nur ein paar Beispiele genannt. Auf ein paar derer ich jedoch gerne kurz näher eingehe. Um alle anderen Schweinereien zu erläutern, würde es diesen Rahmen sprengen…
OK, die klassischen Gummibärchen - ich glaube, fehlt in keinem (Kinder-)Haushalt, übrigens auch nicht in meinem… Eine Durchschnittspackung (200g) kommt auf sage und schreibe 686 kcal, davon 90g reiner direkter und unverfälschter Zucker, der direkt in unsere Blutbahnen schießt. Stellt Euch mal 30 Zuckerwürfel vor. Das wäre dann in etwa der Inhalt. Nährstoffe weit gefehlt. Ich rechne nochmal ein bisschen weiter. So eine 200g-Tüte beinhaltet ca. 90 Bärchen. Nach Adam Riese stehen dann 3 Gummibärchen einem Zuckerwürfel (bzw. 23kcal) gegenüber…. Hmm… 3 sind ja schwups weg, oder?

Ach, von der Tatsache, dass man sich hier gerade Auszüge aus Rinder- und Kalbsknochen, Knorpel, Sehnen und anderen Geweben reinzieht - daraus wird nämlich Gelatine gewonnen - möchte ich mal ganz absehen.
Kaufen wir wenn doch die Guten aus dem Reformhaus mit pflanzlicher Gelatine - quasi die Vegan-Variante. Fürs Gewissen…

Nun zum Frucht-Tiger. Man muss schon zugeben, die Marketing-Abteilung hat gute Dienste geleistet, der Aufdruck ist in der Tat der signalträchtigste aller Fruchtsaft-Getränke (Ich diskutiere auch täglich mit meinen Großen…). Ausserdem steht doch drauf: „100% natürlich, reiner Saft und stilles Wasser“. Das einzige, was stimmt ist das stille Wasser. Weder ist dieses Getränk „natürlich“ noch „rein“. Ein Blick auf die Zutatenliste lässt erkennen: kein Direktsaft (was REINER Saft wäre!), sondern Konzentrat. Der industrielle Vorgang: nach dem Pressen wird Flüssigkeit entzogen, die kurz vor dem Abfüllen in Form von Trinkwasser wieder hinzugefügt wird. Dieser Prozess verlängert die Haltbarkeit, verringert den Lagerraum und dadurch auch die Transportkosten. Und - ist dadurch logischerweise auch billiger.

Aber: durch das Konzentrieren verringert sich auch das eigentliche Saftvolumen auf 25%. Steht also auf der Verpackung: 60% Fruchtgehalt. Dann erhalten wir bei einer Verpackungsgröße von 500ml sage und schreibe 75ml reinen Saft. Grandios! So, dafür dass ich gerade mal zwei Schluck Saft bekomme - stehen 10 Würfel Zucker auf der anderen Seite der Waage.
Wie wär´s denn einfach mit Wasser?

Fruchtzwerge. Eigentlich wurden sie von den Medien bereits breitgefächert zerrissen als Mega-Zuckerbombe. Dass man sie noch immer kaufen kann ist mir ein Rätsel…Klar, knallig bunt mit einem sich die Zunge leckenden blauen Tigerchen, der ein „+Vitamin-D“-Hämmerchen eine „50%-mehr Calcium“-Mauer beklopft. Bähm! Werbebotschaft angekommen, mehr Calcium- super, oder? Vitamin D braucht man auch, hat man mal irgendwo gehört… Also, kaufen!

Was ist also wirklich drin? So ein Becherchen hat gerade mal 50g, ist in ca. 3 Löffel also weg… Also, 3 Löffel „künstlich aromatisierter Supergenuss“ steht kontra 50 kcal (knapp 3 Würfel Zucker), künstlich hinzugefügtes Calcium (übrigens aus Calciumcitrat, welches nur 21% reines Calcium enthält) und Aromen, die mit dem was abgebildet ist nur entfernt was gemein haben.

Das eigentlich beängstigende hier ist: Die meisten sind sich des Zuckerbombardements bewusst, welches sie ihren Kids aussetzen. Aber sie tuns trotzdem… Komisch, oder?

Dann hört man Sätze wie „naja, MAL darf das schon mal sein“ (irgendwie ist das „mal“ permanent im Kühlschrank) oder „mei, wenn er´s halt so gern mag“ oder auch „man sollte auch nicht päpstlicher als der Papst sein“. Aussage 1: NEIN, zumindest nicht zu Hause. Die Kinder sind doch oft genug auf irgendwelchen Geburtstagen und die Omas, Tanten und Co. gibt´s schliesslich auch noch. Das reicht! Aussage 2: Auch hier: NEIN, dann isst er´s halt zu Hause nicht mehr. Wenn´s unbedingt was Süsses sei soll, dann kauft gefälligst einen stinknormalen (Natur-!!)Joghurt mit naturbelassenem Fettgehalt und gesüsst wird mit der selbst gemachten Marmelade oder frischem Obst! Wenn „er“ das halt nicht mag, gibt´s gar nix, basta. Aussage: 3: DOCH! Denn wenn zu Hause das Zeug rumliegt, dann wird´s gegessen, von allen (insbesondere von Papa, der sich eigentlich von seiner Wohlstandswampe verabschieden wollte). Klassische häusliche Marktsituation: Angebot und Nachfrage…

Man muss sich ganz klar vor Augen führen: Die Weichen für spätere Gewichtsprobleme (oder eben auch keine) werden in frühester Kindheit gestellt. Hört sich blöd an? Ist aber leider so: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Fettzellen schon in dem bereits genannten Entwicklungsstadium angelegt werden. Heisst, durch Bewegungsmangel und falsche Ernährung entstehen überproportional (zu) viele Fettzellen, so dass mit grosser Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass im Jugend- und Erwachsenenalter Gewichtsprobleme entstehen die auch mit noch so anstrengenden Fastenkuren dauerhaft nicht in den Griff bekommen werden können. Es kann lediglich das Volumen der Zellen verkleinert werden, jedoch verschwinden werden sie dauerhaft nicht.

Jetzt sollten wir Eltern uns dieser Verantwortung bewusst sein, in was für künftige körperliche Unstimmigkeiten wir unsere Kinder schicken, achten wir nicht auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Und diese - mit Verlaub - ist nicht schwer. Kinder nehmen an, adaptieren, ahmen nach und sind interessiert an allem was auf den Tisch kommt und - auch wenn sie zwischendurch mal etwas heikler werden und dies und das plötzlich verschmähen - unterm Strich werden sie bewusst lebende (und schlanke) Menschen!

Es tut mir in der Seele weh, wenn ich die „gwamperten“ (für die preußischen Mitmenschen: wohlbeleibteren) Kinder sehe! Und es ist mir als 3-fache Mutter, Trainerin, Ernährungscoach und sehr bewusst lebender Mensch ein innerliches Bedürfnis, das Bewusstsein dahingehend zu schärfen! Nehmt Euch beim Einkaufen bitte die Zeit und werft immer mal wieder einen Blick auf die Zutatenliste. Und fangt so früh wie möglich an, ein 10jähriger ist logischerweise dezent schwieriger umzugewöhnen als ein Baby.

In diesem Sinne: morgen ist Samstag, Großfamilien-Kampf-Einkaufstag. Viel Erfolg dabei und habt dann trotzdem ein schönes und erholsames Restwochenende bevor´s am Montag nach den Ferien wieder heisst: Business as usual 🙂
Es wird sicherlich nicht mein letzter Artikel zu diesem Thema sein, den hier musste ich mir gerade einfach von der Seele schreiben.

Bleibt gesund!

Eure Michi

 

Klingt nach Tafel Schokolade nach einem anstrengendem Tag?
Weit gefehlt!
Ich hole etwas weiter aus….
Was ist eigentlich Stress? Man hört es an jeder Ecke, aus fast jedem Mund: keine Zeit, ich hab grad Stress. Oder: heut war´s so stressig, bin eigentlich zu nichts gekommen. Kommt dem ein oder anderen bekannt vor oder?
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Ich persönlich bin ja nicht zwingend der Freund von Flüssignahrung und Detox-Kuren wären die reinste Folter für mich.
Es gibt allerdings manchmal Tage, an welchem planbar ein festes Mittagessen ausfällt (gestern hatte ich so einen).

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