Golf-Fitness


knapp daneben ist auch vorbei


Golf und Fitness - für viele bilden diese beiden Begriffe (leider) noch immer keine Schnittmenge.

Ein Blick auf den Profimarkt beweist, dass hier mittlerweile sehr wohl eine Verbindung besteht. Wohlstandsbauch und Doppelkinn wurden ausgetauscht mit Sixpack und breiten Schultern. Schon vor einigen Jahren hat man erkannt, dass durch gezieltes Fitnesstraining die golferische Leistung beachtlich verbessert werden kann. Von der optischen „Leistungs“verbesserung ganz abgesehen.
Doch was konkret kann durch fokussiertes Athletiktraining beim Golf erreicht werden?

  • geringere Verletzungsanfälligkeit / Prävention
  • Schlaglängenverbesserung
  • Verbesserung Mobilität, Stabilität und explosive Kraftentwicklung
  • Verbesserung Grundlagenausdauer - direkte (positive) Beeinflussung von Herzfrequenz/Ruhepuls
  • Verbesserte Körperhaltung
  • erhöhte Konzentrationsfähigkeit

um nur einige zu nennen...

Und wie wird das erreicht?

  • Krafttraining
  • Stabilisationsübungen
  • Plyometrisches Training
  • Maximal- bzw. Explosivkrafttraining
  • Intervalltraining

Wie Ihr seht, Golf-Athletiktraining bietet zahlreiche Facetten.



Warum also Golf-Fitness?

Es ist nun mal nicht von der Hand zu weisen, dass eine stark ausgeprägte Rumpfmuskulatur die Körper- und damit die Schwungstabilität verbessert. Gute Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur ermöglichen einen stabilen Stand, mit guter Kraftausdauer kommen einem die Sessions auf der Driving Range nur noch halb so anstrengend vor. Gepaart mit guter Grundlagenausdauer erhält man die gewünschte Ermüdungswiderstandsfähigkeit und bei Turnieren über 18 oder 36 Loch bleibt man bis zum Schluss topfit. Mit speziellen Koordinationsübungen bleiben die Synapsen auf Habacht und halten dem maximal komplexen Zusammenspiel unterschiedlichster Teilbewegungen des Golfschwungs die Stange: inter- bzw. intramuskuläre Koordination im Fachjargon genannt.

Den Körper aus dem Gleichgewicht bringen, damit er nicht „einschläft“ und lernt, sich den immer wieder anderen und neuen Reizen erfolgreich anzupassen - auch Intervalltraining findet hier seinen Platz. Ebenso wie immer mal wieder eingestreutes Maximalkrafttraining für einen schnelleren und dynamischeren Schwung.

Somit ergibt sich eine ausgeklügelte Mischung aus Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining.

Und das schöne ist: nicht nur Profi- bzw. sehr gute Amateurgolfer profitieren von Golf-Fitness. Denn das, was uns Amateurgolfern von den Profigolfern unterscheidet ist nicht das Sixpack, sondern schlicht und ergreifend 1700000 Stunden mehr Golf-(Technik)- sowie Mentaltraining auf höchstem Niveau. Warum sollte sich also ein Hans aus E. mit Hcp 27 nicht auch einem gezielten Golf-Fitness-Training unterziehen? Er wird stärker, fitter, sein Golfspiel wird sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verbessern und seine optische Erscheinung auch. Win-Win-Situation!